Factoring und Liquidität
Die Liquidität eines Unternehmens wächst als unmittelbare Folge von Factoring.
Leistungsentgelte und Umsätze stecken nicht mehr zu großen Teilen in unbaren Forderungen, auf deren Zugang das Unternehmen mehr oder minder lange warten muss. Vielmehr kauft der Factor diese Forderungen direkt nach ihrem Entstehen und bezahlt sie sehr kurzfristig.
Unternehmen, die bis dato ihren Kunden gewaltige Kredite einräumen, wandeln ihr Geschäftsmodell - nur durch die Entscheidung für Factoring - in eines, das einem laufenden Barverkauf von Leistungen und Gütern sehr nahe kommt.
Denn zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang liegen nicht mehr Wochen und Monate, sondern nur 48 Stunden.
Diese Veränderung des Zugangs von Zahlungen erlaubt einem Unternehmen, dank der starken neuen Liquidität ganz anders zu operieren:
- Lieferantenverbindlichkeiten können sehr zügig ausgeglichen, Skonti in Anspruch genommen und bessere Einkaufskonditionen verhandelt werden
- Kontokorrent-Inanspuchnahmen können zurückgeführt, Zinskosten eingespart und Kreditsicherheiten zurückverlangt werden
Dadurch treten spürbare Änderungen in der Bilanzstruktur auf, die - neben verbesserter Liquidität - wiederzum zu einem verbesserten Rating führen.


