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Factoring und Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote wird durch die Auswirkungen von Factoring auf die Bilanzstruktur prinzipiell immer erhöht.
Dieser Effekt tritt dadurch ein, dass auf der Aktivseite Forderungen in Liquidität umgewandelt und diese Liquidität anschliessend zum Ausgleich von Verbindlichkeiten genutzt wird. So verkürzt sich auf der Aktivseite der Bilanz die Summe aus "Forderungen plus Liquidität" und auf der Passivseite die Position der Verbindlichkeiten bzw. des Fremdkapitals. Insgesamt verringert sich die Bilanzsumme und die Bilanz "verkürzt" sich.
Das Eigenkapital selbst ist hiervon nicht betroffen.

Verringert sich das Fremdkapital bei gleichbleibendem Eigenkapital, so verringert sich auch das Gesamtkapital (= Summe der Passivseite der Bilanz).
Hierdurch steigt der relative Anteil des Eigenkapitals (die so genannte "Eigenkapitalquote") am Gesamtkapital. Die Eigenfinanzierung steigt, das Unternehmen finanziert sich mehr aus Eigenmitteln und weniger aus Fremdmitteln. Das proportionale Risiko des Fremdkapitals im Engagement des Unternehmens sinkt. Die Bonität verbessert sich dadurch, und das Unternehmen wird insgesamt dank eines verbesserten Ratings kreditfähiger.
Einen ähnlichen bilanziellen Effekt auf die Eigenkapitalquote erzielt auch die Forfaitierung.
Lesen Sie weiter: Factoring und Verbesserung von Rating, Bonität und Kreditfähigkeit


