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Sonntag, 20.05.2012

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Literatur-Tipp

Reverse Factoring

Das Reverse-Factoring ist eine Sonderform des Factoring, die wie folgt funktioniert:

  • ein Unternehmen arbeitet viel mit einem bestimmten Lieferanten zusammen
  • das Unternehmen überzeugt den Lieferanten, alle nur dieses Unternehmen betreffenden Forderungen zu factorn
  • Lieferant und Factor schliessen einen Factoring-Rahmenvertrag über einen einzigen Debitor (das Unternehmen)
  • die einbezogene Factoringgesellschaft kauft alle Forderungen des Lieferanten gegen seinen Kunden, das Unternehmen auf
  • der Factor zahlt zum vereinbarten Termin an den Lieferanten
  • das Unternehmen zahlt später an den Factor

Reverse-Factoring dient also nicht der Umsatzfinanzierung, sondern der Einkaufsfinanzierung

Aus Sicht des Lieferanten und des Factors entspricht es einem Ausschnitts-Factoring, bei dem der Ausschnitt aus einem einzigen Kunden besteht.

Das Unternehmen nutzt das Instrument des Reverse-Factoring mit einem Factor jedoch nicht nur für einen Lieferanten, sondern eine Vielzahl. Anders als im Standard-Factoring entsteht die Initiative zum Factoring nicht durch den Lieferanten, sondern den Kunden.

Reverse-Factoring ist daher der regelmäßige Kauf von Verbindlichkeiten gegenüber definierten Kreditoren durch einen Factor.

 

Bitte lesen Sie weiter im Kapitel "Factoring und ..."